





Hast du schon mal ein eigenes Schnittmuster für einen Bleistiftrock genau nach deinen Maßen erstellt?
Noch nicht, aber Lust drauf? Du weißt allerdings nicht, wie du vorgehen sollst?
Mit meiner easy-peasy Anleitung führe ich dich Schritt für Schritt zu deinem neuen Rock.
Und so geht’s:
Im ersten Schritt misst du deinen Taillen- und Hüftumfang sowie den Abstand zwischen beiden.
Notiere dir die Maße und schnapp‘ dir einen Schnittbogen, einen Stift, ein Lineal und das Gummiband, das du verwenden möchtest.
Zeichne oben zunächst die gewünschte Breite des Bündchens (Gummibands) x 2 ab, da du dieses Stück beim Vernähen für den Tunnelzug 1 x umklappst.
Dann markiere dir das Taillenmaß / 4 + 1 cm Nahtzugabe.
Nun trägst du den Abstand zwischen Taille und Hüfte ein.
Darunter setzt du eine Markierung für das Hüftmaß / 4 + 1 cm Nahtzugabe.
Zu guter letzt trägst du noch die gewünschte Rocklänge + 1 cm Nahtzugabe ab. Wenn du die gewünschte Länge ab der Taille gemessen hast, dann rechne den einen Teil der Bündchenbreite raus, da du diese ja doppelt eingezeichnet hast.
Und nun kannst du das Schnittmuster schon ausschneiden. Am besten rundest du beim Schneiden den Übergang der Hüfte ein wenig ab, damit es eher dem natürlichen Verlauf gleicht.
Wenn du das Schnittmuster dann auf deinen Stoff überträgst und schließlich zusammennähst, habe ich noch einen Tipp für dich, falls du eine Overlock verwendest. Schließe die Seitennähte ruhig direkt mit der Overlock. Damit die Naht nicht so aufträgt, kannst du einen Bügelsaum nutzen. Das habe ich auch gemacht und bin total begeistert von dem Ergebnis!
Stoffempfehlung: Jersey, ruhig ein wenig fester, damit sich nichts abzeichnet, wenn du den Rock z.B. im Sommer ohne Strumpfhose trägst.
Der Urlaub steht an!
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Bevor die lange Autofahrt in den Urlaub bevorstand, wollte ich mir noch unbedingt eine bequeme Hose für die Fahrt nähen.
Schnell entschied ich mich für ein Schnittmuster aus dem Buch „Jersey nähen“ von Julia Korff. Das Schnittmuster empfiehlt sich absolut für Anfänger und da ich nicht mehr viel Zeit hatte, war klar, dass der Schnitt perfekt für meinen Anlass war.
Beim Zuschneiden fiel mir auf, dass ich das Ganze ein wenig verändern wollte. Statt des Tunnelzugs fiel meine Wahl auf einen Gummizug. Außerdem wollte ich an den Seitennähten des Hosenbundes Bänder anbringen, um diese später zu einer Schleife zusammenbinden zu können.
Gesagt, getan.
Keine drei Stunden später hatte ich die Hose auf dem Bild bereits an.
Da ich nicht nach einem herkömmlichen Stoff für Jogginghosen wie beispielsweise Jersey oder Sweat gesucht hatte, sondern einfach in meine Stoffkiste griff, entstand tatsächlich eine bequeme, aber etwas schickere Jogginghose.
Ich bin happy!
Wenn eure Näherfahrungen bislang noch in den Kinderschuhen stecken, ihr aber gerne eine Jogginghose nähen möchtet, kann ich euch das Schnittmuster wärmstens empfehlen.